







Agar Agar
Rein pflanzliches
Geliermittel aus getrockneten, gepressten Rotalgen.
Verwendung: Wichtiges
Geliermittel, vor allem für Süssspeisen.
Geschmack: neutral
Sorten: es gibt sie in
Pulver, getrocknete Algenfäden oder getrocknet im Block.
Lagerung: nahezu unbegrenzt
haltbar, kühl und trocken aufbewahren
Abalone
Können kalt als Vorspeise
serviert werden. Kurz pochiert in einer Suppe und geschmort oder pfannengerührt
mit anderen Zutaten verwendet werden.
Ao-Nori-Ko
Sind die Blätter der
Purpuralgen, die getrocknet und gemahlen werden. In Japan dienst es als
Würzmittel für Sushi, oder zum aromatisieren von Reisbällchen.
Aubergine
wird auch Eierfrucht
genannt. Es gibt sie neben den „auberginefarbenen“ auch grüne, gelbe, weisse
und gestreifte. Es gibt kleine eiförmige, aber auch schlanke oder
schlangenförmige. Unabhängig von der Farbe der Schale, ist das Fruchtfleisch
stets schwammartig und weisslich-hell und hat einen neutralen Geschmack. Die
zahlreich enthaltenen Kerne sind essbar. Mit Ausnahme von speziellen Züchtungen
enthält Ihr Fruchtfleisch Bitterstoffe. Bei vielen Rezepten ist es deshalb
erforderlich, der Aubergine diese Stoffe zu entziehen, indem man sie
aufschneidet, salzt, ziehen lässt und mit Küchenpapier trockentupft.
Archenmuscheln, rotfleischig
Diese Muschelart mit
blutrotem Fleisch ist im Indopazifik heimisch.
Austernsauce
Dickflüssige, braune
Würzsauce aus frischen Austern und Gewürzen.Die vegetarische Version wird auf
Basis von Shitake-Pilzen hergestellt.
Verwendung: Allround-Würze,
z.B. zum Marinieren von Fleisch, Fisch und Geflügel, zum Aromatisieren von
gegartem Gemüse und für Pfannengerührtes.
Geschmack: würzig-salzig
Zubereitung: man sollte sie
erst in letzter Minute in das Gericht geben und mit etwas Fingerspritzengefühl
dosieren. Weniger ist mehr.
Haltbarkeit: Flasche nach
dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren, beinahe unbegrenzt haltbar.
Austernsauce, vegetarisch
Wird aus Shiitake-Pilze
hergestellt.
Bambussprossen
Nach dem Öffnen in ein gut
schliessendes Behälter umfüllen und mit Wasser bedecken. Täglich Wasser
wechseln. Hält ca. 1 Woche.
Bananenblätter, Lotosblätter, und Bambusblätter
Darin werden Speisen zum
Garen eingewickelt. Dadurch bleibt das Gargut saftig, und die Aromen können
nicht entweichen.
Bananenblüten
Sie können ähnlich wie
Artischocken, in Salzwasser mit Zitronensaft gegart werden oder als
Suppenbeilage. In Asien verzehrt man frische Bananenblüten als Gemüse.
Batate (Süsskartoffel)
Wird für Süssspeisen und
Gemüsecurrys oft verwendet. Aber auch als Beilage zu Fleisch gerichten oder
Reis. Gibt es auch getrocknet als Chips.
Bittergurken (Balsambirne, Karella
oder Bittermelone)
Gibt es in Asien zwei
Sorten. Die eine ist spindelförmig mit warziger Schale. Die andere ist lang und
hat eine glatte Schale. Wie schon der Name sagt, hat sie einen leicht bitteren
Geschmack. Je grüner die Frucht, desto bitterer ist sie. Nicht roh essen. Vor
der Weiterverwendung, sollte man die Bitterstoffe entziehen, indem man sie mit
Salz beträufelt oder blanchiert. Oft werden Sie gefüllt und dann gedämpft. Oder
auch in Curries mitgekocht. Oder einfach für Pfannengerührtes in den Wok.
Blattgemüse
Kim Chi
eingelegter und scharf gewürzter Chinakohl
Paksoi (Senfkohl,Chinesischer
Blätterkohl)
er zeichnet sich durch einen
feinen, milden Senfgeschmack. Man kann ihn allein als Gemüse servieren,
oder mit anderen Zutaten mischen, wie z.B. für Pfannengerührtes, gedünstet oder
als Suppeneinlage. Aber auch als Salat roh verzehren. Wegen seines hohen
Wassergehalts sollte man ihn nicht so lange garen. Man sollte ihn nicht roh
essen. Auch die Stiele können mitgegessen werden. Er gibt ihn auch in Salzlake
eingelegt.
Choy Sum (Chinesicher
Blütenkohl, Chinesischer Blätterkohl):
schmeckt senfartig mit leicht bitterer Note und dürfen nur kurz gegart werden.
Die Stiele, Blätter und Blüten können mitgegessen werden. Meistens wird er
pfannengerührt.
Chinesische Brokkoli
in Asien gehört sie zu Alltagsgemüse. Man isst die ganze Pflanze,
einschliesslich die Stiele und die Blüten. Dickere Stiele werden meist geschält
und zerteilt.
Wasserspinat
Gibt es zwei
Sorten, die breitblättrige und die langblättrige. Man kann Sie roh verzehren
oder als Gemüse zum Braten, Kochen usw. Nur kurz
garen.
Geschmack: leicht
süsslich, knackig
Senfkohl (mustard greens)
besitzt einen
herb-bitteren und kräftigen Geschmack, daher nur kurz dünsten oder kochen.
Blanchieren nimmt ihn die Bitterkeit. Wird meist pfannengerührt mit einem
kräftigen Gewürz wie z. B. fermentierte, schwarze Bohnen.Es gibt ihn auch
eingelegt in Dosen oder in Folie eingeschweißt, gesalzen und getrocknet.
Wasserkresse
ähnlich dem europäischen Brunnenkressse. Allerdings werden nicht nur die Blätter
gegessen, sondern auch die Stengel, vornehmlich gekocht als Gemüse.
Senfspinat
Nur kurz garen.
Bockshornklee
Orange-braune getrocknete
Samen der Bockshornkleepflanze.
Verwendung: sparsam zu
dosierendes Gewürz der indischen Küche.
Geschmack: intensiv-würzig,
markanter bis aufdringlicher Geruch
Zubereitung: werden meist
vor Gebrauch geröstet, da sie roh bitter schmecken
Lagerung: in einem dicht
schliessenden Behälter aufbewahren.
Bohnenpaste, süss „Sweetened Red Bean
Paste“
Gibt es in zwei Sorten, die
schwarze und die rote. Die rote heißt auch „Sweetened Red Bean Paste“. Man füllt
damit Kleingebäck und andere Süßspeisen. Wird aber auch oft als Dip verwendet.
Bohnensauce, schwarz
Würzsauce, aus
verflüssigte, gesalzene schwarze Bohnen und Gewürzen.
Bohnensauce, gelb (Ground Bean
Sauce)
Sauce aus gesalzenen,
gemahlenen Sojabohnen. Würzsauce für verschiedene Gerichte.
Lagerung: geöffnet im
Kühlschrank aufbewahren.
Geschmack: salzig-mild
Bohnensprossen
Können sowohl von
Sojabohnen als auch von Mungobohnen sein.
Es gibt sie frisch und als
Dosenware.
Bonito
Ist ein Fisch aus der
Thunfischfamilie, dessen Filet getrocknet und geschabt werden.
Butterball
Ist eine japanische Sorte
des Speisekürbisses. Sie misst im Durchmesser 15cm. Die grüne Schale kann sich
während der Reife orange färben. Das Fruchtfleisch ähnelt den Geschmack von
Esskastanien.
Chillies
Gibt es in verschiedene
Grösse, Formen und Farben. Je kleiner die Chillies, desto schärfer sind sie.
Eingelegte sind häufig weniger scharf als frisch. Die kleinen roten, grünen
Chillies sind am schärfsten. Die grösseren grünen, roten Jalapeno-Chillies nimmt
man für weniger scharfe Speisen. Grosse, blassgrüne Chillies sind nicht scharf
und können wie Paprikaschoten verwendet werden. Man kann die Schärfe der
Chillies mindern, indem man Scheidewände und Kerne entfernt.
Getrocknete Chillies
sollten vor der Verwendung 10-20 Minuten eingeweicht werden.
Chinesischer Zimt (Cassia)
Rinde des Cassiazimtbaumes.
Die Rinde ist viel dicker als beim Ceylon-Zimt.
Lagerung: dunkel,
luftdicht, kühl und trocken lagern.
Geschmack:
bittersüßen-würzig
Ceylon-Zimt
Wird aus der abgeschälten
inneren Rinde eines tropischen Lorbeergewächses gewonnen. Beim Trocknen rollen
sich die Stücke mit dem süsslichen Aroma zu engen Röhren auf.
Er ist im Geschmack
bittersüß aber erheblich feiner als die Zimtkasssie.
Chinesischer Rettich
Für Pfannengerührtes, oder
zum Fleisch, das geschmort werden muss. Aber auch oft eingelegt. Dient auch als
Garnierung.
Chinesische Trockenpilze
Es sind dunkle,
dünnfleischige Baumpilz. Vor Ihrer Verwendung müssen sie etwa 30 Minuten in
warmen Wasser eingeweicht werden und unter fliessendem Wasser gründlich
abwaschen.
Chinesische Wintermelone
(Wachskürbis)
Besitzt eine kalkweisse
Wachsschicht wenn Sie reif sind. Dank Ihrer Wachsschicht kann man Sie monatelang
haltbar.
Verwendung: Es kann allein
pfannengerührt oder mit anderen Gemüse geschmort werden oder als Suppeneinlage.
Geschmack: ähnelt leicht an
süsse Eierkürbisse oder Zuchini.
Chinesische Würste
Halten im Kühlschrank
einige Wochen, im Gefrierfach einige Monate. Sollten nie roh gegessen werden.
Werden am besten gedämpft oder pfannengerührt.
Chilli-Bohnenpaste
Ist rötlich braun, sein
Geschmack variiert von fast süss über mild scharf bis höllisch scharf. Eher zum
Kochen verwendet, kein Dipsauce. Geöffnet im Kühlschrank aufbewahren.
Chillipulver (Cayennepfeffer)
Dicht schliessenden,
dunklen Behälter aufbewahren.
Chillisauce
Süss-sauer-scharfen Sauce,
die aus Chillischoten, Zucker, Essig und anderen Gewürzen hergestellt wird.
Geschmack: würzig-pikant,
leicht fruchtig
Verwendung: wird in der
Küche, sowie bei Tisch zum Nachwürzen oder als Dip gereicht. Chillisauce gibt
vielen Gerichten den letzten Schliff, ob warm oder kalt.
Sorten: es gibt zwei Arten
davon, die erste ist dünnflüssig und leicht. Die andere ist viel dickflüssiger
und schärfer. Außerdem gibt es auch eine spezielle Chillisauce für
Frühlingsrollen und für Hähnchen.
Lagerung: im Kühlschrank hält sie fast unbegrenzt.
Curryblätter
Frische Curryblätter
verströmen, wenn man sie reibt oder knickt, ein charakteristisches, intensives
Aroma, von dem beim Trocknen jedoch viel verloren geht. Verwenden Sie zum
Anbraten nur frische, getrocknete können nur mitgekocht werden.
Currypaste
Pastenartige Würzmischung
auf Basis von Chillischoten mit Kräutern und Gewürzen.
Verwendung: für
Thai-Currys, Nudel- und Reisgerichte
Geschmack: es gibt sie in
höllisch scharf bis scharf-würzig
Sorten: Es gibt rote, gelbe
und grüne Currypasten. Rote (rote Chillischoten), Gelbe (mit Currypulver oder
Kurkuma) und Grüne (grüne Chillis und Kräuter). Die grüne gilt als die
schärfste. Welche Paste wofür verwendet wird, ist Geschmackssache. Klassisch:
Grün für Gemüse, Gelb für Geflügelcurrys und Rot für Shrimps und dunklem
Fleisch.
Zusätzlich gibt es noch die
Panang-Currypaste und die Musaman-Paste. Die rotbraune Panang-Currypaste
schmeckt meist superscharf. Die Musaman-Paste schmeckt mild-säuerlich und wird
meist mit indischen Gewürzen zubereitet und gern zu Fleisch, nie jedoch zu
Schweinefleisch.
Lagerung: nach dem Öffnen
luftdicht im Kühlschrank aufbewahren.
Currypulver
Sorten: besonders scharf
schmecken Madras-Curry und das rote, dunkelgeröstete Ceylon-Curry. Milder sind
Bengal-Curry oder englische, indische Currys.
Lagerung: trocken, kühl und
dunkel lagern.
Daikon-Rettich (Japanischer
Rettich)
Weisser, länglicher,
schmaler Rettich. Wird in Japan häufig geraspelt und als Würzbeilage auf den
Tisch gestellt, in China dagegen eher als Kochgemüse verwendet.
Dashi-Brühe
Eine Brühe aus getrockneten
japanischen Kombu-Algen und Bonitoflocken.
Verwendung: Grundlage für
japanische Suppen, Saucen und Fischgerichte.
Geschmack: salzig-würzig
Sorten: in Japan
unterscheidet man Ichiban-Dashi und Niban-Dashi. Niban-Dashi schmeckt weniger
fein, denn sie wird aus den bereits für Ishiban-Brühe verwendetem Kombu-Algen
und Bonitoflocken geköchelt. Dafür hat sie intensiveres Aroma, denn sie wird wie
eine Consomme reduziert.
Daun-Salam-Blatt
Getrocknete Blätter des
Daun-Salam-Baumes.
Verwendung: zum Würzen von
Fleisch-, Geflügel-, und Gemüsecurrys.
Geschmack: sie verleihen
Gerichten ein herbes- bis leicht bitteres Aroma.
Lagerung: luftdicht
verschliessen, trocken.
Dörrpflaumenpaste
Schmeckt salzig. Wird in
Japan zum Würzen von Sushi und Omelettstreifen für Sushi verwendet. In manchen
Fällen kann man es auch als Ersatz für Wasabi benutzen.
Enoki
Ist ein Speisepilz mit
hellen, langstieligen, festfleischigen Pilz mit kleinen Kappen. Sie werden in
Japan oft für Suppen oder Eintöpfe verwendet.
Fisch gemahlen
Gemahlener, getrockneter
Fisch wird häufig als Garnierung für Suppen und Reisporridge oder als
Salatdressing verwendet.
Fisch gesalzen
Wird oft als Gewürz
verwendet. Er wird auch mit Reis gedämpft oder in Eintöpfe und Suppen gegessen.
Fisch getrocknet
Das Trocknen von Fischen
ist eine traditionelle Konservierungsmethode. Dazu werden Sie gesalzen und
ausgebreitet in der Sonne getrocknet. Vor der Weiterverarbeitung sollen sie in
Wasser eingeweicht werden. Sie verleiht Gerichten einen intensiven Geschmack.
Fischsorten:
Silver Fish, getrocknet,
können als
Suppeneinlage verwendet werden oder als Gewürz.
Maguro ito kezuri
Getrocknete, geschabte Thunfischflocken, die wie die dunklen Bonitoflocken für
Dashi-Brühe verwendet werden.
Fischsauce
Dünflüssige
rotbräunliche-klare Sauce aus fermentierten Fischen oder Garnelen und Gewürzen.
Verwendung: Allroung-Würze.
Zum Marinieren oder Würzen von Gemüse, Fleisch und Fisch, zum Abschmecken von
Saucen und Dips.
Geschmack: salzig.
Intensiver, strenger Geruch.
Zubereitung: Vor der
Verwendung unbedingt probieren, da die Saucen unterschiedlich salzig schmecken.
Lagerung: Nach dem Öffnen
gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Frühlingsrollenteig
Hauchdünne
Weizenmehlteigblätter
Zubereitung: tiefgefrorene
Teigblätter unter einem feuchten Tuch auftauen lassen. Frische Blätter vor der
Verarbeitung ebenfalls mit einem feuchten Tuch bedecken. Während der Zubereitung
einzelne Teigblätter vom Stapel nehmen, den Teigstapel sofort wieder bedecken,
und das Teigblatt sofort füllen bzw. formen. Die Teigblätter lassen sich gut auf
eine gewünschte Grösse zuschneiden.
Fuzzy Melon
Sind jung geerntete
Wachskürbisse, die noch einen haarigen Flaum ausweisen.
Chinesische Fünfgewürzpulver
Würzpulver aus China, meist
eine Mischung aus gemahlenen Szechuan-Pfeffer, Fenchelsamen, Sternanis, Nelken
und Cassiazimt.
Verwendung: Universal-Würze
zu Fisch, Fleisch, Geflügel und Nudeln. Oft für Gedämpftes, Gegrilltes und
Geschmortes.
Geschmack:
aromatisch-intensiv, erinnert leicht an Weihnachtsplätzchen.
Sorten: Es gibt auch die
indische Fünfgewürzpulver „Panch Foron“, die aber imGegensatz zu chinesischen
Fünfgewürzpulver andere Gewürzmischungen hat, und muss vor der Verwendung in Öl
angeröstet werden. Thailändische Fünfgewürzpulver enthalten unter anderem
Koriander.
Sehr sparsam verwenden, da
sehr intensiver Aroma.
Lagerung: in ein dicht
schliessendes Gefäss aufbewahren
Galgant
Gängiges Würzmittel, z. B.
Currys und Suppen
Geschmack: fruchtig-scharf
mit pfeffriger Note. Ingwerähnlich, aber milder und
säuerlicher.
Gemahlen auch unter den
Namen „Laospulver“ bekannt.
Verwendung: Getrockneten
Galgant mit heissem Wasser übergiessen und mindestens 10 Minuten stehen lassen,
dann abgiessen. Die Einweichflüssigkeit kann mitverwendet werden.
Garam Masala
Indische Würzmischung
Verwendung: in Indien einer
der beliebtesten Würzmischung für Fleischgerichte und Hülsenfrüchte
Geschmack:
würzig-aromatisch
Zubereitung: Garam Masala
nicht mitkochen, sondern am Ende der Garzeit damit abschmecken.
Lagerung: in einem dunklen,
dicht schliessenden Gefäss aufbewahren.
Garnelenpaste
Paste aus getrockneten,
gemahlenen Garnelen mit Salz.
Verwendung: Zum Würzen von
Fischgerichten, Fleisch und Gemüse
Geschmack: salzig mit
leichten Fischaroma, penetranter Geruch
Sorten: es gibt die rohe
(weiche) oder die getrocknete (harte) Paste. Die Rohe ist eine dicke, mit
Gewürzen ausbereitete Paste, die meist in Glas oder Dose angeboten wird. Sie
riecht sehr streng. Noch fester in der Konsistenz ist die getrocknete. Sie
schmeckt und riecht weniger intensiv. Es gibt sie meistens in
suppenwürfelgrossen Blöckchen. Die rohe eignet sich gut zum unterrühren und die
getrocknete zum rösten.
Zubereitung: Sparsam
verwenden, schon wenige Mengen würzen intensiv
Lagerung: Geöffnete Gläser
im Kühlschrank aufbewahren
Garnelen getocknet, gemahlen
Werden zum Würzen
gebraucht, z. B. über Nudelgerichte.
Garnelen/Shrimps getrocknet
Sie werden meist als Gewürz
verwendet. Bringt einen ausgeprägten und intensiven Fischgeschmack mit.
Vor Gebrauch ca. 1 Std. in
Wasser einweichen und je nach Rezept bzw, hacken. Es gibt Sie in verschiedene
Grösse. Luftdicht verschliessen.
Gesalzene schwarze Bohnen
Sind wundervolle
Geschmacksgeber, würziges Aroma. In chinesischen Küchen sehr beliebt. Sehr
salzig, evtl. vor Gebrauch abspülen, damit das Gericht nicht zu salzig wird.
Lagerung: kühl, luftdicht,
dunkel und trocken aufbewahren.
Ghee
Geklärte Butter, d. h. von
Wasser und Eiweiss befreites Butterfett
Verwendung: Koch- und
Bratfett der indischen Küche. Auch in Singapur und Malaysia beliebt
Lagerung: in einem dicht
schliessenden Gefäss im Kühlschrank aufbewahren
Gingko
Diese Nüsse haben eine
kräftige Schale und grünliche Kerne von süsslichem Geschmack. Gingkonüsse in
Dosen sollten nach dem Öffnen im Kühlschrank stellen und täglich Wasser
wechseln.
Glutamat
Geschmacksverstärkendes
Salz der Glutaminsäure.
Verwendung: unterstreicht
den Geschmack von Fleisch und Gemüsegerichten, besitzt selber kein
Eigengeschmack, aber verstärkt den Geschmack anderer Zutaten. Glutamat verstärkt
die Intensität von Salz und anderen Gewürzen. Wirkt nicht bei sauren Speisen und
kann den Geschmack von Süßspeisen verderben.
Lagerung: trocken lagern
Goabohne (Flügelbohne)
Ist ein Kochgemüse. Es
werden die Samen, die Hülsen, die jungen Blätter und die Triebe verwendet.
Gomasio
Streupulver aus Sesam und
Salz
Verwendung: In der
japanischen und koreanischen Küche beliebte Streuwürze für Reisgerichte, Nudeln,
Salat, Gemüse und Eiergerichte.
Sorten: es gibt den hellen
Gomasio und den schwarzen Gomasio. Der schwarze Gomasio schmeckt kräftiger als
der helle.
Geschmack: nussig-salzig
Zubereitung: Gomasio nicht mitkochen, sondern erst am Ende
der Garzeit damit das Gericht abschmecken.
Head Garlic
Sind winzige Knoblauchzehen., die anstelle von Blüten an
einem Stengel wachsen.
Hoisin-Sauce
Dickflüssige, braune
Würzsauce aus Sojabohnen und Gewürzen.
Verwendung: beliebte
Dipsauce zu gegrilltem Fleisch und Fisch. Auch zum Marinieren oder Nachwürzen.
Oft als Barbecue-Sauce verwendet.
Geschmack: süßlich-scharf
Lagerung: Nach dem Öffnen
kühl lagern, und gut verschliessen.
Hülsenfrüchte
Getrocknete, gesalzene
schwarze Bohnen: schmecken scharf und salzig. Werden zum Würzen verwendet.
Azukibohnen: sind kleine
rote Bohnen. Wegen ihres süsslichen Geschmacks werden sie hauptsächlich für
Süßspeisen verwendet.
Dal: werden Hülsenfrüchte
in Indien genannt. Es gibt sie ganz, geschält und halbiert.
In Indien ein fast
unverzichtbarer Bestandteil jeder Mahlzeit.
Moong Dal: ist der indische
Name für geschälte und halbierte Mungobohnen
Masoor Dal: geschälte rote
Linsen. Besitzen ein relativ mildes Aroma. Sie haben eine kurze Garzeit und
werden beim Kochen gelblich.
Toor Dal: sind braun-rote,
mit einer Ölschicht überzogenen Linsen
Urid Dal: sind eigentlich
schwarze Bohnen, die halbiert und geschält weißgelb aussehen und auch als
Uridlinsen bezeichnet werden.
Channa Dal (Gelbe Linsen):
sind geschälte und halbierte Kichererbsen
Kala Chana: sind ganze
braune Kichererbsen
Zubereitung: getrocknete
Hülsenfrüchte vor der Zubereitung auf jeden Fall einweichen, am besten über
Nacht.
Lagerung: Kühl und trocken lagern
Ingwer
Wurzel der Ingwerstaude
Geschmack: fruchtig-scharf
Verwendung: wird oft
verwendet, um den strengen Geschmack und intensiven Duft von Fleisch, Fisch und
Meeresfrüchten zu neutralisieren bzw. zu überdecken.
Zubereitung: Zum Würzen
reicht meist ein walnussgroßes Stück. Ingwer immer schälen.
Lagerung: Im Gemüsefach des
Kühlschranks.
Jasminwasser
Jasminwasser wird zum
Aromatisieren von Süssspeisen. Um Jasminwasser zu erhalten, verdünnt man 1/4
Teelöffel Jasminextrakt mit 250ml Wasser.
Kabu (Japanische Rübe)
Unterscheidet sich wenig
von der heimischen Mairübe. Ist im Geschmack aber schärfer und rettichartiger.
Kardamom
Grüne oder schwarze Kapsel
der Kardamompflanze.
Verwendung: für Fleisch-
und Gemüsegerichte. In manchen Ländern auch für Süssspeisen. Sowie für
Currygerichte.
Geschmack: kräftig-würzig
mit süßlicher eukalyptusähnlicher Note, leicht brennend.
Wenn Sie ganze Kapsel
brauchen, kaufen Sie grüne. Er liefert ein feineres Aroma.
Zubereitung: Für
hocharomatisches Kardamompulver die Kardamomkapseln vor der Verwendung in einer
Pfanne ohne Fett anrösten. Dann die Kapseln aufbrechen und im Mörser zerstoßen.
Oder ganze Kapseln mitgaren und vor dem Servieren die Kapseln herausnehmen.
Lagerung: Trocken
aufbewahren
Kecap Manis/ Kecap Asin
Würzsauce aus fermentierten
Sojabohnen
Verwendung: Basis-Würze.
Verleiht Fleisch-, Fisch-, Reis-, und Gemüsegerichten einen leicht süsslichen
Geschmack und die dunkle Farbe
Sorten: Kecap Manis
schmeckt mild-süß, ist dunkel und dickflüssiger als Ketjap Asin. Kecap Asin hat
eine salzige herb-süße Note. Sie ist dünner als Ketjap Manis.
Lagerung: kühl und dunkel
aufbewahren
Kemirinuss
Verwendung: zum Würzen und
Binden von Suppen, Fleisch-, Fisch- und Geflügelcurrys. Gerieben verleiht sie
vielen Gerichten eine sämige Konsistenz.
Zubereitung: Nüsse nicht
roh essen, sondern immer mitgaren.
Lagerung: kühl und trocken
lagern
Kochbananen
Nicht roh verzehren. Ein
stärkehaltiges, nahrhaftes Gemüse.
Kokosmilch
Verwendung: für Fleisch-
und Fischgerichte. Mildert die Chilli-Schärfe asiaticher Currys und für
Desserts.
Sorten: Es gibt gesüßten
und ungesüßten Kokosmilch. Dickflüssigere Kokosmilch werden auch als Kokossahne
bezeichnet. Aus getrockneten Kokosnussfleisch wird Kokoscreme zubereitet. Sie
hat cremig-feste Konsistenz und intensives Kokosaroma. Außerdem gibt es auch
noch das zu Blöcken gepresste, sehr intensive Kokosmilchkonzentrat, das erst bei
Erhitzen weich wird. Sowie Kokosnusspulver.
Zubereitung: Zum Kochen nur
die ungesüßten verwenden. Die gesüßten werden hauptsächlich für Süßspeisen
gebraucht.
Kokosnusspulver: Für die
Verarbeitung einfach in Wasser auflösen.
Cream of Coconut: Die stark
gesüsste Kokoscreme kommt meisten bei Desserts zu Einsatz, wo sie für die
cremige Konsistenz sorgt.
Kombu (Kelp)
Eine Braunalge, zum Garen
für die berühmte „Dashi-Brühe“
Koriandersamen
Wichtiges Gewürz der
asiatischen Küche
Verwendung: Marinade für
Saté (Fleischspiesschen mit Erdnusssauce)
Geschmack: ausgeprägt
süßlich-aromatisch mit orangenähnlicher, leicht scharfer Note.
Sorten: frische
Koriandersamen riechen streng, erst getrocknete duften aromatischer
Zubereitung: damit sich das
Aroma voll entfalten kann, vor der Verwendung in einer Pfanne ohne Fett anrösten
und dann mahlen.
Lagerung: trocken, und
dunkel aufbewahren.
Koriandergrün
Verwendung: beliebtes Kraut
der asiatischen Küche, vor allem für Fischgerichte und Suppen. Bestandteil
vieler Currypasten. Sowie zum Garnieren.
Geschmack: mild-pfeffrig
mit angenehm süsslichem Aroma
Zubereitung: Blätter,
Stiele und Wurzeln sind essbar. Blätter und Stiele nicht mitkochen, sondern am
Schluß über die Gerichte streuen, da es sehr hitzeempfindlich ist. Wurzeln
gründlich abspülen und in Brühen oder Currys mitkochen.
Kräuter
Chinesischer
Gewürzstrauch
Hat ein kräftiges, eigenwilliges
Aroma, das entfernt an Kümmel und Minze erinnert.
Vietnamesische
Melisse
Dieses Kraut hat ein mildes, exotisch-würziges Aroma und passt gut zu
Fischgerichten.
Vietnamesischer Koriander (Rau
ram)
Duftet nach Cilantro und schmeckt pfeffrig scharf. In Vietnam für Suppen und
Salate verwendbar.
Vap Ca
Stammt aus
Vietnam. Wird für Supppen und Fleisch verwendet.
Culentro
Ein thailändischer Verwandter des Korianderkrauts. Sehr intensiv im Geschmack,
zum Würzen von säuerlichen Suppen.
Rau Om
Die Blätter der kleinen Staude schmecken leicht süsslich nach Cumin. Besonders
geeignet für süsse und säuerliche Gerichte.
Grünes Tulsi und
Rotes Tulsi
Ist ein Basilikumgewächs, das aus Indien stammt. Es gibt sie in grün und rot.
Noch häufiger wird die rote Variante verwendet. Würziges Aroma.
Pfefferblätter
Sind sehr scharf. Als Gewürz für Gemüsesuppen beliebt. In Thailand werden sie
als Snack auch roh gefüllt, etwa mit Nüssen.
Mitsuba,
Steinpetersilie, Japanische Petersilie
Ähnelt im
Geschmack Sauerampfer und Sellerie. Wird in Japan geschnitten für
Suppen oder ganz für Tempura verwendet. Zu stark
erhitzt, wird sie bitter.
Salatchrysantehme (Shungiku)
Schmeckt leicht
bitter, kann duch Süssen gemildert werden.
Grüner
Shiso (Aka-Shiso)
Hat ein leichtes pfeffriges Aroma. Die Blätter dienen in Japan zum Aromatisieren
von Fisch.
Roter
Shiso (Ao-Shiso)
Wird in Japan als Gewürz für Sushi und Tempura verwendet aber es dient auch zum
Färben von Speisen.
Chinesischer Schnittlauch (Nira)
Es gibt sie in zwei Sorten. Der erste ist röhrenförmiger, hiesiger Schnittlauch.
Der zweite hat flache Halme und einen intensiven Knoblauch- und Zwiebelähnlichen
Geschmack. Am intensivsten schmecken die dunklen, flachen Blätter. Jungere und
kürzer Triebe sind milder. Sie wird für viele Gerichte verwendet und ist ein
beliebtes Gemüse für Frühlingsrollen. Wird auch oft pfannengerührt, als Beilage
serviert oder zusammen mit Fleisch, Geflügel oder Meeresfrüchten gegart.
Pandanblätter
Sie schmecken süsslich. Sie werden zum Aromatisieren von Süssspeisen,
Reisgerichten oder Curries verwendet. Sie werden auch als „schützende Hülle“
beim Garen diverser Speisen gebraucht.
Chillies
Gibt es in verschiedene Grösse, Formen und Farben. Je kleiner die Chillies,
desto schärfer sind sie. Eingelegte sind häufig weniger scharf als frisch. Die
kleinen roten, grünen Chillies sind am schärfsten.Die grösseren grünen, roten
Jalapeno-Chillies nimmt man für weniger scharfe Speisen. Grosse, blassgrüne
Chillies sind nicht scharf und können wie Paprikaschoten verwendet werden. Man
kann die Schärfe der Chillies mindern, indem man Scheidewände und Kerne
entfernt.
Getrocknete Chillies sollten vor der Verwendung 10-20 Minuten eingeweicht
werden.
Kurkuma (Gelbwurz)
Schmeckt würzig, leicht
bitter. Wird oft zum Färben und Aromatisieren verwendet. Sie gehört zur
Ingwerfamilie.
Krachai
Es handelt sich um eine
Ingwerart. Sie hat jedoch einen milderen Geschmack als Ingwer oder Galgant.
Kosumezuke
Sind Pflaumen, die in Salz
und Essig eingelegt wurden, und anschliessend getrocknet werden. In Japan werden
sie z.B. für Füllungen von vegetarischen Sushi verwendet.
Kreuzkümmel
Wichtiges Gewürz der
indischen und indonesischen Küche, besonders zum Würzen von Fleischgerichten.
Geschmack: bitter-scharf
bis scharf-brennend, intensiver Geruch.
Sorten: es gibt neben den
grünlich-grauen Kreuzmümmel auch noch den „Black Cumin“ mit aromatischem, leicht
süßlichem Geschmack.
Lagerung: in ein dicht
schließendes Gefäß aufbewahren
Krupuk (Krabbenchips)
Zubereitung: kurz in heißem
Öl ausbacken, bis sie aufgegangen und weiß sind. Dabei einmal wenden.
Herausnehmen und abtropfen lassen.
Kuri-Gurke
Stammt aus Japan. Sie besitzt einen fischähnlichen Geschmack. Als besonders
aromatisch sollen die, mit den dunkelgrünen, warzigen Schale.
Kurkuma
Geschmack: erdig-pikant,
mit leicht bitterer Note
Sparsam dosieren
Lagerung: ein einem dicht
schließsendes Behälter und dunkel aufbewahren
Lilienblüten
Längliche, ockergelbe
Blütenknospen der „Gelben Taglilie“ die gedämpft und luftgetrocknet wird.
Verwendung: Oft als Zutat
für die vegetarische Küche verwendet. Außerdem zu Pfannengerührtes, für Suppen,
Fleischgerichte oder auch klein gehackt als Füllung von Teigtäschchen. Aber auch
zum Dekorieren gebraucht.
Geschmack: mild-aromatisch,
duftend
Zubereitung: Lilienblüten
vor dem Kochen waschen und etwa 10 Minuten einweichen, dann von den herb
schmeckenden Stielen befreien. Nicht zu lange kochen, sonst zerfallen sie.
Lagerung: Kühl, trocken und
luftdicht lagern
Limette/Kaffirlimette
Die Kaffirlimette enthält wenig Saft, aber in Schale und
Blättern kräftiges Limettenaroma.
Lotosblüten
Werden als Feingemüse
verwendet.
Lotoswurzel
Verwendung: in China werden
sie in Suppen, Eintöpfe Süßspeisen und vegetarische Gerichte gebraucht, in Japan
werden sie als Gemüse gereicht. Man isst sie auch roh, kandiert oder mit Fleisch
gekocht.
Geschmack: mild-süßlich,
knackig
Zubereitung: Getrocknete
Lotuswurzeln vor der Verwendung je nach Packungsangabe 2-12 Std. einweichen.
Lagerung: Lotuswurzeln aus
der Dose nach dem Öffnen in ein dicht schließendes Behälter umfüllen, mit Wasser
bedecken. Täglich Wasser wechseln. Getrocknete Wurzeln kühl und trocken lagern.
Lotossamen
Werden frisch pur als Snack
geknabbert oder für Desserts verwendet. Getrocknete müssen erst weich gekocht
werden.
Luffa
Ist ein beliebtes Gemüse in
Indien. Die Früchte sollen jung geerntet werden.
Macis
Getrockneter, orangebrauner
Samenmantel der Muskatnuss
Verwendung: wie Muskatnuss
ein wichtiges Gewürz der indischen und indonesichen Küche.
Geschmack:
intensiv-aromatisch wie Muskatnuss, aber feiner mit leicht süsslich-lieblicher
Note. Intensive Würze, daher sparsam verwenden.
Lagerung: kühl und trocken.
Mango-Chutney
Saucendip aus Mango und
Gewürzen, die eingekocht werden.
Verwendung: zu indischen
Geflügel-, Gemüse- und Fleischcurrys.
Geschmack: fruchtig-scharf
oder exotisch-süss
Lagerung: angebrochenes in
Kühlschrank aufbewahren
Mastersauce
„Wah Loong´s Mixed Spices“
oder auch „Lo Sui Marinade“ genannt.
Fertige Gewürzmischung für
die Zubereitung von Master-Sauce.
Mirin
Ist ein süsser Reiswein aus
Japan, der nur zum Kochen verwendet wird.
Miso
Paste aus fermentierten
Sojabohnen und Reis oder Gerste.
Verwendung: Grundnahrungs-
und Würzmittel der japanischen Küche. Bestandteil der Miso-Suppe, von Saucen,
Marinaden und Dips.
Sorten: Dunkles Miso (Akamiso,Rotes
Miso) besitzt einen kräftigen Geschmack
Helles Miso (Shiromiso,
weisses Miso) ist milder und süßlicher
Lagerung: angebrochene
Packungen halten sich im Kühlschrank bis zu vier Wochen
Moschuskürbisse
Das Fruchtfleisch besitzt
sehr viel Karotin und hat einen angenehmen Duft.
Mu-Err-Pilz (Wolkenohr,
Chinesische Morchel)
Verwendung: ein beliebter
Zutat für Fleischgerichte, Pfannengerührtes und für Füllungen, für vielerlei
Gerichte, wie z.B. süß-saure Suppe. Weisser Mu-Err-Pilz wird zum größtenteils
für Suppen verwendet.
Sorten: Es gibt außer den
braunen auch noch den weißen Exemplar.
Zubereitung: Getrocknete
Pilze vor der Verwendung im warmen Wasser ca. 30 Minuten einweichen.
Lagerung: dunkel und
trocken aufbewahren.
Noriblatt
Grünlich-braune,
papierdünne Platte aus getrocknetem und gepresstem Seetang
Verwendung: für Sushi, ofer
zum Garnieren von Suppen, Salaten
Geschmack:
herb-unaufdringlich, leichte Fisch-Note
Sorten: ungeröstet oder
bereits geröstet
Zubereitung: Ungeröstete in
einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften.
Lagerung: kühl
Nudeln
Weizennudeln
gibt es in allen Variationen von spaghettiähnlich bis bandnudelbreit.
Sie werden aber
im Vergleich zu europäischen Nudeln sehr schnell gar.
Udon- oder Somemnudeln
sind japanische Weizenmehlnudeln. Die spaghettiähnlichen Somennudeln haben eine
kurze Garzeit. Udonnudeln sind weiss und dick, ihre Kochzeit beträgt ca. 10
Minuten.
Chinesische Eiernudeln sind Weizenmehlnudeln mit Ei
Zubereitung: Wie bei Weizennudeln ohne Ei, mit kochendem Wasser bedecken.
Wasser mit Nudeln kurz aufkochen und zwei Minuten sieden lassen, dann abgiessen.
Man verwendet sie für Suppen oder Pfannengerührtes.
Glasnudeln
sind feine glasig-weiße Nudeln. Nicht kochen, sondern mit kochendem Wasser
übergiessen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Bis sie weich und
transparent sind. Dann gut abtropfen und klein schneiden. Müssen sie fritiert
werden, dann brauchen sie vorher nicht unbedingt eingeweicht werden.
Halten ewig, wenn
kühl und trocken gelagert.
Reisnudeln
werden aus Reismehl hergestellt. Es gibt sie in verschiedenen Formen, von
fadengrün bis bandnudelbreit. Vor Ihrer Verwendung sollten sie in ungefähr 30
Minuten in warmen Wasser eingeweicht werden.
Sobanudeln
sind eine japanische Spezialität, und werden aus Buchweizenmehl hergestellt.
Zubereitung: Sobanudeln in sprudelnd kochendem Wasser garen, anschließend ganz
kurz abschrecken. Sobanudeln werden gern heiß in Brühe aber auch kalt mit Dip
gereicht.
Nudeln für ein langes Leben sind extrem, lange dünne
Eiernudeln
Fadennudeln
sind Weizennudeln ohne Eier, bei Vegetarier sehr geschätzt
Lagerung: angebrochene Packungen unbedingt trocken lagern, da asiatische Nudeln
sehr
schnell Wasser aufnehmen.
Die meisten
asiatischen Nudeln sind schon vorgesalzen, müssen deshalb nicht mehr
gesalzen werden.
Obst
Javaäpfel
Gibt es in rot
und in grün.
Stachelannonen
Haben einen saueren Geschmack. Am meisten wird aus Ihnen Fruchtsaft gemacht.
Schuppenannonen
Cherimoyas
Sollen sofort nach dem Anschneiden mit Zitronensäure beträufelt werden, damit
sich das Fruchtfleisch nicht verfärbt.
Purpurgranadillas
Können direkt aus der Schale gelöffelt werden, nachdem man die Frucht halbiert
hat. Das Fruchtfleisch lässt sich auch gut zu Saft verarbeiten.
Salaks
Haben einen
süss-säuerlichen Fruchtfleisch, das frisch verwendet werden soll.
Mangostanen
Sollen roh verzehrt werden, sie verlieren durch Erhitzen das Aroma. Sie gelten
in den
Anbauländern als Delikatessen, und sind dem entsprechend teuer.
Jujube
(Chinesischer Dattel)
Sie kommt
überwiegend getrocknet oder kandiert auf den Markt
Lagerung:
luftdicht, kühl, trocken lagern
Verwendung: wird für sehr viele Gerichte
verwendet, z. B. Geschmortes
Durian
Wird oft als „Stinkfrucht“ genannt, dennoch wird Sie wegen Ihrer hervorragenden
Fruchtfleisch heiss begehrt.
Kaffir-Limetten
Sind arm an Saft, aber reich an Aroma. Auch die Schale wird vielseitig
verwendet.
Ist eine kleine Zitrusfrucht mit grünen, wulsigen Schale. Sie verleiht Speisen
einen charakteristischen Geschmack. Verwendet werden die Blätter, die Schale der
Frucht und das Fruchtsaft. Kaffir-Limettenschale ist eine wichtige Zutat für
Curries.
Calamansi (Moschus-Limette)
Sie hat viele Kerne, aber einen unverwechselbaren, reichhaltigen Saft. Sie wird
auch oft zu erfrischen Drinks verarbeitet.
Apfelbanane
Sie hat Ihren Namen bekommen, da Sie entfernt an Banane erinnert. Zu erkennen
ist. Sie unter dem Gütesiegel „Sunripe“.
Orangenschale getrocknet
Verwendung: z.B. für
Eintöpfe, bei manchen Gerichten muss sie vorher eingeweicht und zerkleinert
werden.
Lagerung: luftdicht, kühl,
trocken und dunkel aufbewahren.
Palmzucker
Hat einen stark malzigen
Geschmack. Palmzucker wird aus einer speziellen Palmenart gewonnen. Es gibt sie
in dicke Paste und gepresst in Blöcke.
Lagerung: hält fast
unbegrenzt an einem kühlen, trockenen Platz
Geschmack: der gelbe
Blockzucker besitzt eine milde Süße, der dunkelbraune Blockzucker besitzt einen
Karamellgeschmack,
Papayas ungereift
In Asien werden die unreifen Papayas gern als Gemüse
verwendet. Nicht roh verzehren. Die Schale ist noch grün, das Fruchtfleisch noch
weiss.
Pfeffer
Grüner Pfeffer
Sind die unreifen
Beeren des Pfefferstrauchs.
Langer Pfeffer
Sind die
Fruchtstände mit kleinen Beeren, die sich während des Trocknens dunkel
verfärben.
Pflaumensauce
Marmeladenartige pikante
Sauce aus Pflaumen und Gewürzen
Verwendung: als Dip für
gebratenes oder gegrilltes Fleisch, z. B. Spare-Ribs, knusprige Geflügelbraten.
Auch zum Würzen und Abschmecken von Saucen und Marinaden. In Thailand auch
beliebt zu Meeresfrüchten und Fische. Sowie zu Geflügelgerichten und
Pfannengerührtes.
Geschmack: süßlich-scharf
mit deutlicher Pflaumensauce
Lagerung: nach Anbruch im
Kühlschrank aufbewahren und bei Bedarf mit einem sauberen Löffel entnehmen.
Pickles= eingelegtes Gemüse
Reis
unterscheidet man nach der
Form zwischen Lang-, Mittel-, und Kurzkornreis.
Aber auch nach
nichtklebenden Reis und klebenden Reis. Die werden auch nach den Farben
unterschieden, in schwarz, rot, braun, grün. Auch nach der Grad ihres Duftes
werden Sie unterschiden. In Duftreis, Jasminreis oder Basmatireis.
Basmatireis
Er ist der feinste und deshalb auch der teuerste unter den Langkorn-Sorten.
Zubereitung: 250g Reis in einem Sieb waschen, bis das Wasser klar abläuft, dann
in einer Schüssel mit Wasser bedecken und 30 Minuten einweichen lassen.
Abgießen, mit 500ml frischem Wasser aufkochen und anschließend bei ganz
schwacher Hitze zugedeckt 15 Minuten quellen lassen, bis er das Wasser
vollständig aufgesogen hat.
Duftreis (Jasminreis)
Verdankt seinen
Namen durch den unwiderstehlichen Duft, den er nach der
Zubereitung verströmt.
Patna- oder Siamreis
Kommt aus Indien. Ist nach dem Garen duftig, weiß und ein bisschen klebrig, was
das Essen mit Stäbchen erleichtert. Die Körner haften ganz leicht aneinander.
Sushireis (Ketanreis)
Meist wird dieser Reis für Sushi verwendet. Aber in manchen Ländern verwendet
man ihn auch für Süßspeisen.
Zubereitung für Sushi: 250g Reis in einem Sieb unter fließendem kaltem Wasser
abspülen, bis das Wasser klar abläuft. Dann unter Rühren aufkochen und - je nach
Packungsanleitung- 15-30 Mintuten bei sehr schwacher Hitze quellen lassen. Den
Reis mit einem Küchentuch bedecken, 10 Minuten abkühlen lassen und nachquellen
lassen.
3 EL Reisessig mit 1 EL Zucker und Salz aufkochen, mit einem Holzspatel unter
den Reis mischen. Den gegarten Reis mit einem feuchten Küchentuch abdecken,
damit er nicht austrocknet, und je nach Belieben weiterverarbeiten.
Klebreis
In Asien werden sie hauptsächlich für Süssspeisen verwendet. Als Reisbeilage zum
Gericht sollte man sie lieber dämpfen, da sie beim Kochen sehr matschig werden.
Sie werden meist nur für Süssspeisen gekocht.
Wildreis
Hat ein
nussigen Geschmack
Schwarzer Reis / Roter Reis
Eine
Wildreisart mit nussigem Geschmack.
Lagerung: Reis
in ein dicht schließendes Gefäß aufbewahren.
Reisessig
Verwendung: Wichtige Zutat
in der japanischen Sushi-Küche, zum Abschmecken von
Süß-sauren Gemüse-und
Fleischgerichte sowie für sauer-scharf Suppe.
Geschmack:
mild-säuerlich
Sorten: Der dunkelbraune
Reisessig wird zum Marinieren von Fleisch und zum Abschmecken von Suppen und
Saucen verwendet. Der klare (weiße) Reisessig wird zum Säuern von Sushi. Roter
Reisessig wird eher für Saucen verwendet.
Lagerung: hält fast
unbegrenzt.
Reisstrohpilz
Hat seinen Namen, weil man
Sie auf Reisstroh kultiviert. Sind kleine Zuchtpilze mit braunen Kappen.
Geschmack: leicht-süßlich
Verwendung: zu
Pfannengerührtes und Suppen.
Lagerung: nach dem Öffnen
aus der Dose umfüllen und mit kaltem Wasser bedecken.
Im Kühlschrank aufbewahren
und Wasser täglich wechseln.
Reiswein
Der chinesische Reiswein „Shaoxing“
sowie der japanische Reiswein „Mirin“ werden nur zum Kochen verwendet. Man
verwendet Reiswein zum Aromatisieren von Speisen. Mirin gibt japanischen
Grillgerichten nicht nur die typisch süßliche Note, sondern auch appetitlichen
Glanz.
Reiswein zum Trinken
sollten im Wasserbad auf ca. 50° erwärmt werden.
Lagerung: Reiswein dunkel
lagern.
Sake jung trinken und nach
dem Öffnen der Flasche schnell aufbrauchen, da er leicht an Geschmack verliert.
Shao-Xing Reiswein, nur
echt wenn „Made in Zhejiang, China“, unecht wenn „Made in Taiwan“ oder irgeendwo.
Rüben weiss, gesalzen und getrocknet
Vor Ihrer Weiterverwendung
müssen sie eingeweicht werden.
Sambal Oelek / Sambal Manis
Würzpaste aus Chilli,
Zitrone, Essig, Öl und Gewürzen
Verwendung: Allround-Würze
zu Geflügel-, Fleisch- und Fischgerichten. Auch zum Abschmecken von Suppen.
Sorten: Es gibt die
einfachen Pasten bis hin zu aufwändigen Mischungen mit zahlreichen Gewürzen.
Lagerung: Nach dem Öffnen
im Kühlschrank aufbewahren
Samen
Ajowan
(Ammei)
Stammt aus Indien und wird dort gern für Gerichte mit Hülsenfrüchten verwendet.
Samen des
Schlafmohns
In Indien dienen
sie zum Andicken von Curries und Saucen.
Koriandersamen
Hat aromatisch nichts mit dem Koriandergrün
gemeinsam. Es schmeckt süss-scharf und orangeähnlich. Um ihr Aroma zu
intensivieren sollten sie vor Gebrauch geröstet und dann im Mörser zerstossen
oder zur Pulver gemahlen werden.
Fenchelsamen
In Indien werden sie zur Atemerfrischung und Verdauungsförderung gekaut. Besitzt
einen intensiven Anis-Geschmack.
Zwiebelsamen
Besitzt ein
etwas muffiges Aroma. Es wird zum Würzen von Brot und Curries gebraucht.
Samen von
Bockshornklee
Werden meist
vor Gebrauch geröstet, da sie roh bitter sind.
Ceylon-Zimt
Wird aus der abgeschälten inneren Rinde eines tropischen Lorbeergewächses
gewonnen.
Beim Trocknen rollen sich die Stücke mit dem süsslichen Aroma zu engen Röhren
auf.
Er ist im
Geschmack erheblich feiner als die Zimtkasssie.
Anis
Verliert sehr schnell sein lakritzähnliches Aroma, daher lieber in kleinen
Mengen kaufen.
Kewra-Extrakt
Eine betörende duftende Essenz, die aus den Blüten des Schraubenbaumes gewonnen
wird. Sie wird zum Parfümerieren von Süssspeisen verwendet.
Knoblauch
Asiatischer
Knoblauch ist erheblich milder und kleiner als europäische.
Muskatblüte
Ist der gelbe Mantel der Muskatblüte. Im Aroma ist sie zarter und feiner als die
Nuss.
Kümmel
Einmal gemahlen verliert es sehr schnell an Aroma. Daher lieber ganz kaufen und
selber mahlen.
Schwarzkümmel
Schmeckt aromatisch-scharf, sie dient zum Bestreuen von Gebäck, manchmal als
Pfefferersatz.
Schwarzer
Kreuzkümmel
Ist eine Varietät
des Kreuzkümmels.
Neri Karashi
Japanische
Senfpaste
Asant
Wegen dem Geruch wird es auch als Stinkasant oder Teufelsdreck genannt. Der
unangenehme Geruch verschwindet beim Anbraten.
Kona Karashi
Ist ein japanischer Senfpulver, aus dem der schärfste Senf überhaupt angerührt
wird.
Amchur
Ist ein Pulver aus getrockneten Stückchen unreifer Mangos. Es wird zum Säuern
verwendet und lässt sich auch durch Zitronensaft ersetzen.
Anattosamen
Sind die Früchte des Orleansstrauchs. Sie schmecken leicht bitter, und werden
hauptsächlich zum Färben verwendet.
Safran
ist das teuerste Gewürz der Welt. Es besteht aus den Narbenfäden des Croucus
sativus, die in Handarbeit aus den Blüten gezupft und getrocknet werden.
Panch Foron
Eine bengalische Gewürzmischung. Besteht aus Bockshornklee, Fenchelsamen,
schwarze Senfsamen, Schwarz- und Kreuzkümmel.
Chana Masala
Ist eine pikante bis scharfe indische Gewürzmischung, die hauptsächlich für
Gerichte mit Kichererbsen verwendet wird.
Garam Masala
Ist eine indische
Gewürzmischung.
Seegurke (Seeschnecke)
Ist geschmacklos, nimmt
aber das Aroma der Zutaten auf, mit denen sie gekocht wird. Vor
Gebrauch muss sie erst gesäubert werden, und über Nacht eingeweicht. Am nächsten
Tag 5 Minuten kochen lassen und 4 Std. köcheln, und dann in kleine Stücke
geschnitten.
Senfsamen
Verwendung: in der
indischen Küche zum Aromatisieren von Currys, Raitas und Chutneys beliebt,
außerdem für Gemüse- und Fischgerichte.
Sorten: es gibt sie in
schwarz, weiss, gelb und den indischen Senf. Der schwarze Senf ist deutlich
schärfer als den indischen Senf. Der weisse oder gelbe Senf wird auch als
Ölfrucht verwendet.
Geschmack: zunächst leicht
bitter-aromatisch, dann mit scharf-nussiger Note, die sich in Verbindung mit
Wasser oder beim Kochen entwickelt.
Zubereitung: damit sich das
Aroma gut entfalten kann, die Senfsaat vor der Verwendung trocken oder in Öl
rösten.
Lagerung: luftdicht, kühl,
trocken, dunkel lagern
Sesampaste (chinesisch)
Wird aus gemahlenen,
gerösteten Sesamsamen hergestellt. Sie wird in 2 Sorten unterteilt, einmal die
pikante Sesampaste und einmal die süße Sesampaste aus schwarzen Sesamsamen. Vor
Gebrauch mit etwas Sesamöl oder heißem Wasser zu einer cremigen Paste verrühren.
Lagerung: kühl und dunkel
lagern
Außerdem gibt es noch die
orientalische Sesampaste „Tahini“
Sesamsamen
Verwendung: für Süßspeisen
und Gebäck. Aber auch Zutat vieler salziger Gerichte, Saucen und Marinaden.
Geschmack: lieblich-nussig,
ungeschält leicht bitter
Sorten: es gibt weissen,
schwarzen und braunen Sesam. Japanische Sesamsamen sind etwas dicker und haben
einen nussigeren Geschmack. Sie wenden geröstet und für Reisgerichte, z.B. Sushi,
gebraucht. Der weisse Sesam wird oft zum Bestreuen von Gebäck verwendet. Ob
für ein asiatisches Gericht helle oder dunkle Samen verwendet werden, hängt
meist weniger vom Gericht als vielmehr von der gewünschten Farbkombination.
Shichimi Togarashi
Japanische Gewürzmischung,
bestehend aus Sansho, Nori, Mohn, Chillipulver, Orangenschale, weissem Sesam und
Leinsamen.
Verwendung: aromatischer
„Scharfmacher“ der japanischen Küche, vor allem für Suppen und Gegrilltes.
Geschmack: würzig-scharf
Zubereitung: Das Gericht
erst am Ende mit der Mischung abschmecken. Zum Nachwürzen am Tisch
bereitstellen.
Lagerung: In einem dunklen,
dicht schließenden Behälter aufbewahren. Vor Feuchtigkeit und Licht schützen.
Diese beeinträchtigen das Aroma.
Shimeji (Shiro-tamogi)
Japanischer Speisepilz mit
hellbraunen, prallen Kappen und dicken weissen Stielen.
Shitake-Pilze
(Tong Ku)
Fester, saftiger
bräunlicher Speisepilz
Geschmack: Dieser
Speisepilz besitzt einen intensiven Aroma.
Verwendung: sie passen gut
zu Pfannengerührtes, Gerichte mit Fisch, Geflügel, Fleisch u. Gemüse sowie in
Suppen.
Zubereitung: vor Verwemdung
die getrockneten Shiitake-Pilze ein paar Std. in kaltem Wasser einweichen.
Schneller geht das Einweichen in heissem Wasser, aber sie verlieren dadurch
ihren charakteristischen Duft.
Lagerung: trocken und
dunkel aufbewahren
Szechuan-Pfeffer (Sansho-Pfeffer)
Sind die roten Beeren einer
Gelbholzbaum.
Geschmack:
kräftig-aromatisch -aber nicht zu scharf- mit ganz leichter Zitronennote. Ihr
Duft erinnert an Mandarinen.
Verwendung: für
Fleischmarinaden und zahlreiche Gerichte.
Lagerung: luftdicht, dunkel
und trocken aufbewahren
Zubereitung: entfaltet am
besten ihr Geschmack, indem man sie trocken in der Pfanne röstet und dann
zerstosst. Sie verbrennen sehr schnell, deshalb darf man das Öl nicht zu heiß
werden lassen.
Sojasauce
Würzsauce aus fermentierten
Sojabohnen, evtl. Weizen, Wasser und Salz
Verwendung: Allround-Würze,
die in vielen asiatischen Ländern anstelle von Salz verwendet wird: für
Marinaden, zum Würzen von Fleisch, Fisch, Gemüse, Suppen und Salaten, Reis und
Nudeln. In China nur zum Kochen aber in Japan auch zum Dippen von Sushi und
rohem Fisch.
Geschmack: würzig-salzig,
je nach Herstellungsland auch mit süßlicher Note.
Sorten: Es gibt Sie in
verschiedenen Varietäten. Die helle und die dunkle Version. Die
helle ist dünnflüssig und hat ein leichtes salziges Aroma. Sie gehört zu Fisch
und Meeresfrüchten, zu hellem Fleisch, den meisten Gemüsen sowie in Suppen und
Pfannengerührtes.Die dunkle, ist länger gereift, daher ist sie dickflüssiger und
schmeckt süsslich-aromatisch. Sie passt zu rotem Fleisch und eignet sich gut
fürs Schmoren, Braten oder Marinieren. Aber man kann die beiden auch mischen,
z.B. für Dip, Marinade oder Fleischeintopf (2 Teile helle und ein Teil dunkel).
Bei der Mushroom-Soy-Sauce werden noch zum dunklen Sojasauce noch Strohpilze
beigegeben. Süsse Sojasauce ist eine dickflüssige, dunkle Sojasauce die mit
Zucker und Malz angereichert werden. Verwendet wird Sie als Dip für Fritiertes.
Chinesische Saucen sind
meist dunkel und sehr würzig, manchmal mit bitterem Nachgeschmack. Japanische
Saucen sind in der Regel feiner. Die Tamari ist im Geschmack kräftiger.
Indonesische Würzsauce heißt Ketjap und schmeckt wesentlich süßer.
Lagerung: Flaschen immer
gut verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
Spargelbohne (Chinesische Bohnen,
Schlangenbohnen)
Es kann bis zu 90cm lang
werden und schmeckt süsser als die europäische Gartenbohne. Sie werden aber
schneller gar, und das Abziehen der Fäden ist überflüssig.
Speiseöl
Anattoöl
erhält seine Farbe durch Anatto-Samen, die mit Pflanzenöl erhitzt wird. Sie
dient vorwiegend zum Färben.
Chilliöl
werden nicht zum Kochen, sondern als Dressing oder Dip verwendet.
Lagerung: kühl
und dunkel lagern.
Erdnussöl
Als Allround-Öl sehr gut geeignet, da geschmacksneutral und fast geruchlos und
schadlos hohe Hitze übersteht. Ist ideal zum scharfen Anbraten im Wok geeignet.
Sojaöl
Da es hohe Hitze
sehr gut verträgt, eignet es sich glänzend zum Fritieren und Braten.
Allround-Öl.
Kokosöl
ist eigentlich Kokosfett, da es wegen seiner weißen Farbe eher Fett als Öl
ähnelt. Deswegen wird es oft auch als Kokosbutter oder Kokosfett bezeichnet.
Frisches Kokosfett riecht nussig-aromatisch und hat einen hohenSchmelzpunkt.
Daher wird es oft zum scharfen Anbraten oder Fritieren verwendet. Nach der
Raffination ist Kokosfett geruchs- und geschmacksneutral.
Sesamöl
Es gibt sie in zwei Sorten. Die geröstete und die ungeröstete (auch die dunkle
und die helle genannt),Die geröstete verleiht Speisen ein intensives nussiges
Aroma. Es wird als Würzöl verwendet, nicht zum Braten oder Fritieren geeignet,
und sollte wegen des intensiven Geschmacks sehr sparsam verwendet werden. Die
helle ist günstiger im Preis und eignet sich auch zum Braten und Fritieren, ist
geschmacklich aber mit dem dunkeln zu vergleichen.
Lagerung: vor
Sonnenlicht schützen und möglichst kühl aufbewahren.
Palmöl
wird aus den Kernen der Ölpalme hergestellt. Sie wird zum Kochen verwendet.
Besitzt einen sehr starken Eigengeschmack.
Sternanis
Getrocknete sternförmige
SamenfruchtVerwendung: verleiht Fleisch-, Geflügel-, Eier-, Reis- und
Gemüsegerichten eine zartwürzige Anisnote. Man würzt vor allem Eintöpfe und
Marinaden.
Geschmack: süßlich-kräftig
mit feuriger Note und Anis-Duft
Zubereitung: Zum Würzen von
Gerichten je nach Intensität nur einen Zacken oder einen Stern mitgaren. Vor dem
Servieren entfernen.
Lagerung: luftdicht,
trocken, dunkel aufbewahren.
Szechuan-Gemüse
Sind eingelegte
Senfknollen, die mit Chilli und Gewürzen vermischt werden.
Geschmack: sehr scharf und
ziemlich salzig, bei evtl. Gerichten sollte man sie daher vorher abwaschen.
Verwendung: Sie können als
Relish, pfannengerührt, gedämpft oder als Zutat in Suppen verwendet werden. Sie
geben faden Nahrungsmittel ein würziges Aroma.
Lagerung: nach dem Öffnen
luftdicht und im Kühlschrank aufbewahren.
Tamarindenmark
Klebrig-braunes, gepresstes
Fruchtmark der Früchte des Tamarindenbaums
Verwendung: sorgt für ein
säuerliches Aroma, vor allem bei Gerichten mit Meeresfrüchten und Fisch.Wird in
Indien als süß-säuerliches Würzmittel für Desserts und Erfrischungsgetränke
verwendet, auch zum Andicken und Säuern von pikanten Gerichten, Chutneys und
Saucen.
Geschmack: süss-säuerlich
Zubereitung: Bei zu Blöcken
gepresstes Fruchtmark entnimmt man ein walnussgroßes Stück Tamarindemark ,
weicht es etwa in 100ml heißem Wasser, dann mit den Fingerspitzen zerdrücken und
kneten, bis es weich ist. Aufgelöstes Mark durch ein Sieb abseihen oder
passieren. Das so gewonnene Tamarindenkonzenntrat weiterverwenden.
Lagerung: Tamarindenblöcke
immer wieder gut verpacken, Gläser oder Flaschen im Kühlschrank aufbewahren.
Tapiokamehl
Wird aus der Maniokwurzel
gewonnen, es ist sehr stärkehaltig.
Tapiokaperlen (Sago)
Werden aus der Stärke der
Maniokknolle gewonnen.
Tandooripaste
Kann man mehr oder weniger
scharf bekommen. Besteht aus Ingwer, Tamarinde, Gelbwurz (Kurkuma), Knoblauch
usw.
Thai-Basilikum
Gewürzkraut
Geschmack: es schmeckt
besonders aromatisch und duftet würzig.
Verwendung: beliebtes Kraut
für Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte, sowie Currys, Salate und Suppen.
Zubereitung: Thai-Basilikum
verliert durch Hitze an Aroma, deshalb die Blätter erst am Schluss untermischen.
Tofu (Sojabohnenquark)
Verwendung: wird mariniert,
gekocht, geräuchert, getrocknet, gebraten oder gegrillt, für Suppen,
Gemüsegerichte, pikante Speisen aber auch Desserts und Süssspeisen.
Tofu kann mit jeder Zutat
und auf verschiedene Arten verarbeitet werden.
Geschmack: Tofu hat kein
Eigengeschmack, hat aber die Gabe, die Aromen aller Zutaten zu vereinen.
Sorten: Tofu wird von
fester und weicher Konsistenz, frisch und geräuchert, gelb, weiß und
fermentiert, gesalzen und ungesalzen angeboten. Japanischer „seidiger“ Tofu ist
nicht zum Kochen geeignet.
Lagerung: Tofu nach dem
Öffnen mit reichlich Wasser bedecken und im Kühlschrank aufbewahren. Wasser
täglich wechseln. So kann es noch ein paar Tage aufbewahrt werden.
Fritierter Tofu
Aussen ist er leicht knusprig, und innen weich. Wird in Eintöpfe, Suppen oder
Schmorgerichte, aber auch „solo“ oder in Salaten. Wird oft auch gefällt.
Gepresster Tofu:
Wird zum Kochen fein gehackt oder in Scheiben geschnitten.
Tofu-Haut
Sollten vor
Gebrauch einige Std. eingeweicht werden.
Lagerung: kühl,
trocken, dunkel
Verwendung: oft mit Fleisch geschmort oder für Suppen oder pfannengerührt. Oft
werden auch Speisen darin eingewickelt.
Fermentierter Tofu
Es gibt roten und weißen fermentierten Tofu. Der Rote erhält seine Farbe durch
gemahlenen, roten Reis. Dem Weißen werden Gewürze, Chillis beigemischt. Beide
sind sehr salzig, der mit Chilligeschmack ist höllisch scharf noch obendrein.
Luftdicht verschlossen, im Kühlschrank aufbewahren. Hält jahrelang. Die Rote
wird zum Kochen und zum Marinieren verwendet. Die Weiße ist man mit Reis.
Wakame
Getrocknete Braunalge
Verwendung: in Japan
typische Zutat für Suppen, Eintöpfen und Gemüsegerichten
Geschmack: herb-salzig
Zubereitung: Die
getrockneten Wakame-Streifen oder -Stücke vor der Zubereitung einweichen, sie
müssen nicht mehr gekocht werden. Instant-Wakame können ohne Einweichen einfach
in warme Flüssigkeit eingerührt werden.
Lagerung: trocken lagern,
vor Sonne schützen
Wasabi (Japanischer Meerettich)
Paste oder Pulver aus
grünem, japanischen Meerrettich
Verwendung: Die wichtigste
Würzpaste der japanischen Küche, vor allem für Meeresfrüchte, für Sushi und
Sashimi. Außerdem für japanische Nudelgerichte, Dips und Saucen.Geschmack:
höllisch-scharf
Lagerung: Geöffnete Pasten
im Kühlschrank aufbewahren. Pulver gut verschliessen
Wasserkastanien
Weissrosa-fleischige
Fruchtknollen einer Sumpfpflanze
Verwendung: als Obst, als
Gemüsebeilage, als Zutat pikanter Fleisch- und Gemüsegerichte, zu weichem
Garnelen- oder Hähnchenfleisch, zum Schmoren sowie in Süßspeisen. In Asien wird
sie auch oft kandiert oder eingelegt.
Geschmack: süß-säuerlich,
erfrischend, knackig
Lagerung: Wasserkastanien,
die nicht gleich verarbeitet werden, in ein dicht schließendes Gefäss umfüllen
und mit frischem Wasser bedecken. Wasser täglich wechseln und im Kühlschrank
aufbewahren.
Yams
Wasser-Yam (Grosser Yam)
Ist die am weitesten verbreitete Yam-Art. Die Knollen können bis zu 60 kg
erreichen.
Chinesischer Yam
(Asiatischer Yam)
Besitzt kleine,
aromatische Knollen, die sich wie Kartoffeln zubereiten lassen.
Japanischer Yam
Unterscheidet sich von Form und Farbe von anderen Yam-Arten. Er wird meist
gerieben
verwendet.
Yamsbohne
Kann man roh essen. Wird
auch zu Mehlgewinnung verwendet.
Zitronengras
Schilfartiges dickes Gras
Verwendung: verleiht
Fleisch-, Fisch-, Meeresfrüchte und Gemüsegerichten eine feine Zitronennote.
Passt auch gut zu Curries.
Geschmack: zitronenähnlich
mit aromatischen Duft
Zubereitung: Trockene und
lose Blätter vom Stängel entfernen. Stängel waschen und kürzen. Verwendet wird
nur das zwiebelartig verdickte untere Ende. Davon auch den Wurzelansatz
entfernen. Was übrig bleibt, je nach Rezept, hacken, grob zerteilen oder im
ganzen, leicht zerdrücken verwenden.
Lagerung: kann einige Tage
im Kühlschrank aufbewahrt werden. Oder im Tiefkühlschrank einfrieren.
Getrocknetes Zitronengras in ein dunkles, dicht schließendes Gefäss aufbewahren.